Veröffentlichungen
Junge Forscher eilen von Erfolg zu Erfolg
Es herrscht eine gewisse Begriffsverwirrung: Ob denn nun die Jungforscher den Preis der 22 Lions-Vereine erhielten oder die Organisatoren der „Jeunes Scientifiques“ war nie so klar. Denn es war die Jugend, die zu Ehren kam, auch wenn die Auszeichnung logischerweise an den Veranstalter ging. Fest steht, dass die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für die Veranstalter des luxemburgischen Wettbewerbs für Jungforscher nicht fehl am Platz ist. Die Abtei Neumünster war, nach einer gut besuchten und glanzvollen Preisüberreichung der erfolgreichen Jungforscher am Sonntag, am Montagabend zum zweiten Mal das Theater einer Veranstaltung zu Ehren der „Jeunes Scientifiques“ (das LW berichtete bereits gestern kurz über die Feierstunde). Die gewachsene Bedeutung der Forschung in Luxemburg macht somit auch vor dem Lions Club nicht Halt, dessen jetzige Initialspende, so Gouverneur Jean-Marie Gieres (District 113), nicht die letzte Unterstützung für die Jungforscher sein wird.„Wir leben in der besten Zeit, die Europa seit langem gekannt hat, und müssen dafür sorgen, dass unsere Kinder und jene der heute noch benachteiligten Länder ähnliche Chancen haben wie wir“: Nach der emotionalen Laudatio von Jean Pütz, der als Luxemburger Moderator die Wissenschaftssendungen im deutschen öffentlichen Fernsehen erst salonfähig machte, stellte Carlo Hansen die „Jeunesses scientifiques“ vor. Der Präsident hielt darauf, auch in diesem feierlichen Rahmen in der Abtei Neumünster, die Aufmerksamkeit auf die eigentlichen Akteure zu lenken. Auch wenn seine Vereinigung ohne Gewinnzweck die Lions-Unterstützung erhält, sind Carlo Hansens wahre Stars die Jugendlichen, die Forschungsprojekte machen. Daraus wurde am Montag kein Hehl gemacht.
Auch die Präsentation des Preisträgers während der Preisüberreichung zeigte in Wort und Bild, welche Möglichkeiten sich jungen Menschen durch die Teilnahme am Jungforscher-Wettbewerb eröffnen können. Dabei lebt Luxemburg gerade von seinen ausgezeichneten Kontakten ins Ausland. Neben der wissenschaftlichen Anerkennung der geleisteten Arbeit steht hier die Möglichkeit im Vordergrund, alle Jahre wieder die Luxemburger Gewinner mit Auslandsaufenthalten zu überraschen. Erstaunlich ist dabei, wie schnell einzelne Länder auf den oft zitierten Forscher- Notstand reagiert und internationale Veranstaltungen gerade für diese Kategorie geschaffen haben. Dass die Verleihung des ersten Prix Lions und des ersten Jonk- Fuerscher-Preises 1971 zusammenfielen, darf als Augenzwinkern der Geschichte verstanden werden. Wichtiger ist die Bot- schaft von Distriktsgouverneur Jean-Marie Gieres und von Georges Kieffer (Lions Club District 113): „Der Preis ist eine Ermutigung, weiterzumachen, und keine Würdigung eines abgeschlossenen Lebenswerks.“
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Verlag: Luxemburger Wort. Publikation: Luxemburger Wort. Luxembourg, den 18. Mai 2011 Seite: Nr.22
Schwarmintelligenz
Bundessieger und sachsMedia präsentieren Schwarmintelligenz bei Jonk Fuerscher Luxemburg

Andreas Lang (r.) und Marc Ritter (l.) demonstrieren die Anwendung der Gesichtsdetektion mittels Schwarmintelligenz dem Vorsitzenden von Jonk Fuerscher Lëtzebuerg, Carlo Hansen.
Andreas Lang und sein langjähriger Betreuer Marc Ritter von der Forschungsinitiative sachsMedia stellten auf der Expo Sciences von Jonk Fuerscher Lëtzebuerg vom 13.-15.05.2011 die Arbeit zur Gesichtsdetektion mittels Partikelschwärmen der luxemburgischen Öffentlichkeit vor. Jonk Fuerscher ist das luxemburgische Pendant zum deutschen Wettbewerb Jugend forscht.
Lang, ehemaliger Abiturient des Johannes-Kepler-Gymnasiums der Stadt Chemnitz und Informatik-Student der Universität Genf, erzielte im vergangenen Jahr nicht nur den Bundessieg beiJugend forscht im Fachbereich Informatik/Mathematik, sondern konnte auch international im vergangenen September eine 18-köpfige Jury von seiner Arbeit überzeugen und erhielt beim europäischen Wettbewerb für Nachwuchsforscher EUCYS 2010 einen Sonderpreis.
Informationen zur Arbeit “Gesichtsdetektion mittels Schwarmintelligenz“:
Qucosa (english)
Quelle: sachsMEDIA
Croire aux jeunes
Et si on essayait! Depuis des années l’AJSL mène la bataille pour prouver que les jeunes regorgent de talent, font preuve d’esprit d’innovation et excellent dans bien des domaines scientifiques. Il faut épauler ces jeunes de la même façon qu’on le fait par ex. pour les jeunes sportifs. L’AJSL ne promeut pas d’élites technoscientifiques: tout le monde peut être un scientifique du moment qu’il s’intéresse au monde qui l’entoure, se pose des questions, essaye de comprendre, trouve des solutions innovantes tout en tenant compte de considérations tant sociales que morales. (weiterlesen …)
Exposition Monde Premier de Jean-Pierre Dutilleux

Raoni, chef des indiens Kayapo du Brésil avec Jean-Pierre Dutilleux
Engagé en 1972 comme assistant sur le tournage d’Etat de siege de Costa-Gavras au Chili, Jean-Pierre Dutilleux ne quittera plus la camera. En 1973, en Amazonie, il réalise son premier documentaire, Indians (1973), sur la tribu des Txucarramae. Ce premier film est diffusé par la BBC, en Europe et au Brésil. En 1975, il reçoit l’aide du magazine Time Life et d’un musée d’anthropologie pour réaliser un film sur les Asmats de Nouvelle-Guinée. Wow (1975), mot asmat qui signifie ” sculpteur “, peint la vie de cette tribu connue pour ses sculptures et ses traditions cannibales. De nouveau, le film est diffusé par la BBC dans le monde entier. L’année suivante, cette chaîne de télévision charge Jean-Pierre Dutilleux de fournir un documentaire sur les anthropologues Villas et Boas, candidats au prix Nobel, et c’est Xingu, the white man is coming, réalisé au Brésil. Lors du tournage de son premier film, Jean-Pierre Dutilleux avait été fasciné par le charisme du chef indien Raoni. (weiterlesen …)
Concours Jeunes Scientifiques 2012
Wien ass en jonke Fuerscher?
Jiddereen deen tëschent 12 an 21 Joer huet an Interessi u Wëssenschaft an Technik huet!
Och du hues eng Iddi, egal op wat fir engem Gebitt! So eis et, mir hëllefen Dir! Du brauchs dengAarbecht net eleng ze maachen, och zwee oder dräi kënnen un engem Thema schaffen an denk drun: An all Gebitt ka gefuerscht ginn! Biologie, Chimie, Physik, Technik, Mathematik, Economie, Geographie, Geschicht, Informatik, Musek, Soziologie, Theologie, Sport, Linguistik, Konscht, …
Gewann beim Concours Geldpräisser an/oder international Reesen op aner wëssenschaftlech Concoursen oder Stagen.
De Stëchdatum fir d’Aarbecht ofzegin ass de Freiden den 13. Abrëll 2012.
Iwwer de Concours Jeunes Scientifiques an weider Informatiounen.
Ruff eis un: 52 52 71
Schreif dech an !
JEUNES SCIENTIFIQUES LUXEMBOURG : CLAIRE ROSEREN et SYLVIA BINK
CONFÉRENCE – Jeudi 28 avril 2011 au Cercle Munster
Du projet de recherche “Students’ exposure to tobacco” à la participation au prestigieux London International Youth Science Forum en août 2010:
Deux jeunes femmes d’exception, lauréates du Concours Jeunes scientifiques 2010 et chercheuses en herbe, exposeront comment le concours a influencé leur parcours académique. La conférence sera donnée en français.
APÉRITIF 19.00 H, CONFÉRENCE 19.30 H, DÎNER 20.30 H
TENUE DE VILLE
Le prix du dîner et de la conférence est de 45.- € par personne et de 8.- € pour la conférence uniquement.
cf.: Programme Culturel Cercle Munster







